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Autobed-level für Geeetech i3

Das Einstellen und justieren des Z-Endstops ist eines der Dinge die mich bei meinem 3D-Drucker am meisten nerven. Kann sein dass das auch an der sehr fragilen Konstruktion des Endanschlags liegt. Nach einiger Recherche hab ich herausgefunden dass die Marlin-Firmware bereits eine Auto-Bed-Level Funktion eingebaut hat und nur auf die Aktivierung wartet.

Soweit, so gut für knapp 10 EUR war der passende Induktive Sensor bestellt und lag schon eine gute Weile am Druckertisch. Eine passende Halterung war beim User  viper2097 auf Thingiverse schnell gefunden und gedruckt.

Beim Anschluss und der Firmware Konfiguration hat mir Stefans blog gut geholfen.

Die Spannung von knapp 5V vom freien Stepper-Treiber Steckplatz waren für meinen Sensor zu wenig um sauber zu schalten, hier habe ich mit einem Step-Up Converter etwas nachgeholfen um die 6V zu bekommen, Ausgangsspanung vom Sensor sind jetzt knapp  über 5V die ich ungebremst in den Z-Stop Eingang schicke.

Der restliche Aufwand war das Einstellen der Messpositionen und Offsets. 

Aber nach einem Nachmittag schwerer Arbeit 🙂 führt der Drucker jetzt eine schöne 9-Punkt Druckbett Höhenkorrektur durch. Und das sogar durch die Glasplatte 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Mittlerweile nenne ich auch einen funktionstüchtigen 3D Drucker mein eigen…

Nach einigem hin und her ists ein Bausatz von Geeetech für den Prusa i3 Pro X. Der grundsätzliche Aufbau ging relativ flott von statten mit Hilfe der mitgelieferten PDF Anleitung und Video Serie bei Youtube. X- und Y-Achse waren schnell gebaut und auch der Rest war eigentlich schnell erledigt. Netzteil, Elektronik…. alles kein Problem ABER der erste Testlauf musste ich feststellen das die Z-Achse so nicht funktionierte, entweder bewegte sie sich gar nicht oder nur Zentimeterweise bevor sie stecken blieb.

Nach einiger Recherche musste ich feststellen dass diese Problem scheinbar gar nicht so selten ist. Folgende Massnahmen habe ich durchgeführt und mittlerweile funktioniert der Drucker jetzt auch ganz gut:

  • alle Portalschrauben gelöst und mittels Winkel ausgerichtet und wieder fixiert
  • verzogene Gewindestangen und Führungsstangen ersetzt
  • obere Aufnahme für die beiden Z-Gewindestangen auf 11mm aufgebohrt
  • Die Messingbuchsen am Z-Schlitten nach oben gebaut
  • genaue Ausrichtung der Grundposition mit der Schiebelehre

An Zusatzteilen habe ich mir einen Halter für einen Ventilator der auf die Düse bläst gedruckt und einen ordentlichen Filament-Halter aus PVC-Rohren gebaut.

Gedruckt wird im Moment mit einem PLA Filament von BQ. Erste Schicht mit 220°C der Rest mit 210°C, Heatbed Temperatur 60°C

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China-Fräse CNC3020

Lange ist es her dass ich etwas geschrieben habe.

Nachdem ich am Wochenende fleissig an meiner kleinen CNC gewerkt habe möchte ich euch hier eine China-Fräse vorstellen:

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Seit 1 1/2 Jahren verichtet eine CNC3020 in der aufgemotzten Version mit Kugelumlaufspindeln, einer 800W wassergekühlten Spindel und Elektronikbox mit seperaten Steuerkarten pro Achse bei mir Ihren Dienst.

Gesteuert wird mit Mach 3 auf einem alten Windows PC mit 2 parallel Ports.

Von mir dazu gekommen sind die Endschalter und ein Radiator + Lüfter von einer PC Wasserkühlung (die Pumpe war leider zu schwach also werkt weiter die mitgelieferte Aquarienpumpe in einem 2 Liter – Plastikgefäss).

Zuletzt habe ich den Frästisch aus Baumarkt-Regalteilen um Seiten- und Rückscheiben aus Plexiglas,  Arbeitsbeleuchtung und einer Aufhängung für den Monitor erweitert.

Hauptsächlich verwende ich die Fräse zum Isolationsfräsen von Platinen und dem Fräsen von Kunststoff bzw. Holzteilen.

Nach einiger Einarbeitung und dem Herausfinden der passenden Workflows klappt das ganze schon sehr gut:

  • Schaltplan und Platinendesign mache ich mit der Express-Edition von Eagle, der GCode wird von pcb-gcode erstellt, danach wird die Fräsdatei mit Autoleveller modifiziert.
  • 3D-Design mach ich hauptsächlich mit SketchUp, exportiere die Flächen mit dem Sketchup SVG Outline Plugin nach Inkscape
  • 2D versuche ich mittlerweile mit Solid Edge 2D Drafting zu machen

Softwarekosten bis jetzt EUR 0,00.

  • Als CAM verwende ich EstlCam das es als zeitlich unbgrenzte Testversion gibt. Die 49,00 EUR für die Lizenz sind aber auf jedenfall gut angelegt und ihr Geld wert!

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